KDFB

15. Juli 2022 - Frauenkirche in Tettnang

"Das Spiel mit dem Nein"

Im Gemeindehaus St. Gallus Tettnang hörten ca. 50 Frauen die Geschichte der zwei Hebammen aus dem Buch Exodus - Pua und Schifra.

Pua und Schifra sagten Nein zu dem frevelhaften Plan des Pharao, alle neugeborenen israelitischen Jungen zu töten.

Ihr großes Vertrauen auf Jahwe gab ihnen dazu Mut und Kraft. Sie sind Vorbild für uns bis heute. Ein gemeinsamer Tanz, Lieder und Gebete machten Freude und Hoffnung.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es an diesem schönen Sommerabend im Garten des Gemeindehauses Zitronenbowle und überbackene Brote, eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

22. Mai 2022 - Maiandacht in Hödingen

Bei schönstem Sommerwetter vorbei an Blumenwiesen und Kornfeldern, durch den Wald und am Bach entlang wanderte die Gruppe bergauf zur Wallfahrtskirche in Hödingen.

In einer Nische der Wallfahrtskirche gibt es eine Darstellung "Anna selbdritt" aus dem späten Mittelalter. In der christlichen Ikonograpie wird die heilige Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind abgebildet. Über diese Beziehungen, auch bezogen auf unser Leben, mit Gebeten und Marienliedern gestaltete unsere geistliche Beirätin Barbara Kunz diese besondere Maiandacht.

Dann gab es eine wohlverdiente Stärkung im Hofcafé.

29. April 2022 - Tag der Diakonin

Genug geredet! Gleichberechtigung. Punkt. Amen.

Dieser Slogan entstand in der Schweiz im Rahmen des Frauen*KirchenStreiks am 14. Juni 2019 unter Mitwirkung des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds.

Bereits seit 1998 begeht der KDFB jährlich am 29. April, dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, den „Tag der Diakonin“.

Damit bekräftigt der Verband sein Engagement für die Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen, da sie ebenso wie Männer durch Taufe und Firmung gleichwertige und gleichrangige Mitglieder der Kirche sind.

Katharina von Siena ist für uns ein Vorbild. Ihr Handeln bildet eine Richtschnur, wenn es darum geht, als Frau diakonische Aufgaben zu übernehmen und dabei auch auf die Würde und die Aufgaben von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft hinzuweisen und sie einzufordern.

Seit 1998 feierten wir an diesem Tag besondere Gottesdienste, dieses Mal war es aber anders.

In Stuttgart, Ulm, Rottenburg, Schwäbisch Gmünd, Öhringen und Friedrichshafen haben wir uns vor Kirchen und auf öffentlichen Plätzen versammelt und folgendes gefordert:

Uneingeschränkte Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche. Punkt. Amen.

Mit roter Kleidung, Gesprächen mit den Passanten und dem Verteilen von roten Äpfeln machte die Gruppe in Friedrichshafen auf sich aufmerksam.

Dazu gab es folgenden Rap:

Wir stehn hier – ganz in rot

gleiches Recht – ist das Gebot

g'nug geschwätzt – jetzt ists Zeit

Kirche braucht – ein neues Kleid

auf neuem Weg – auf Gott vertrau

Gleiches Recht – für Mann und Frau

Darüber berichtete der SWR am 29. April in der Landesschau Baden-Württemberg

26. April 2022 - Zeppelin-Museum

Beziehungsstatus: Offen "Kunst und Literatur am Bodensee"

Besuch der Sonderausstellung mit Führung

Auftakt der Führung war an der großen Karte des Bodensee. Ein Geflecht von Fäden über den See und am See entlang zeigte die vielen Verbindungen der hier ansässigen KünstlerInnen. Viele Texte, Bücher, Gemälde, Werke von Annette von Droste-Hülshoff bis André Ficus waren zu bewundern. Der inspirierende Museumsbesuch endete für die Gruppe bei einem Kaffee im Museumsrestaurant.

Näheres zur Ausstellung auf der website des Zeppelin-Museum

4. Februar 2022 - Frauenkirche

Kirche anders – Frauenkirche

Sehr viele Frauen trafen sich trotz der Einschränkungen in der Kirche St. Maria Meckenbeuren zu einem zu einem besonderen Gottesdienst ein. 

In dieser Liturgie trat die Phrophetin Hanna als Frau die aus ihrem Schatten – unabhängig und frei – stand sie im Mittelpunkt. Frauen wie Hanna wurden ganz einfach übersehen, sie standen im Schatten eines Mannes. Simeon wurden über Jahrhunderte hinweg Kunstwerke in Malerei und Musik gewidmet. Das Bild von Hanna dagegen erschien nur schwach in unserer Vorstellung, schattenhaft, unklar.

Deshalb betrachtete die Gottesdienstgemeinde Hannas historisches Umfeld, den Bibeltext und besann sich darüber, was eigentlich eine Prophetin ausmacht.

Feuer bin ich: bei einer Lichteraktion konnte jede Frau eine Kerze entzünden und die Flamme, die in ihr flackert nach aussen darstellen.

Der Chorgesang und herrliche Klaritnettenmusik verliehen dem Gottesdienst eine besondere Stimmung.